Veranstaltungen

Wir wollen den Kontakt zu unserem Publikum auch während der Schließzeit des vorarlberg museums in den Jahren 2009 – 2013 aufrecht erhalten. Hier finden Sie Informationen zu aktuellen Ereignissen und Veranstaltungen des VLM während der Schließzeit sowie zur Fortsetzung der bereits 2009 begonnenen Veranstaltungsreihe zum Thema VLM Neu.

Baunetz – Ein temporäres Kunstprojekt

Kunst und Bau am vorarlberg museum in Bregenz von Karl-Heinz Ströhle

Eröffnung: Do, 19. Jänner 2012, 11 Uhr

Ort: Baustelle vorarlberg museum (Kornmarkt-seitig)

Zum Werk spricht Landesrätin Dipl. VW. Andrea Kaufmann

 

Im Herbst 2009 wurde im Zuge des Neubaus des vorarlberg museums ein offener künstlerischer Wettbewerb ausgeschrieben. Neben der künstlerischen Gestaltung des Bauzauns durch Maria Anwander, wurde das Baunetz von Karl-Heinz Ströhle zur Umsetzung empfohlen. Die Intention des Projekts von Karl-Heinz Ströhle ist, das vorarlberg museum während seiner mehrjährigen Aus- und Neubauphase nicht aus den Augen und damit aus dem Sinn des Publikums geraten zu lassen.

Seine strenge, einfache, aber wirkungsvolle Gestaltung des Baunetzes hebt sich klar von üblichen bildhaften oder textlichen Lösungen (Werbung) ab. Mit Fertigstellung des Kornmarktseitigen Rohbaus verschwindet das Gebäude nun zur Gänze hinter dem abstrakten Streifenmuster der bedruckten Bauplanen, mit denen Ströhle die bevorstehende Neueröffnung 2013 – in Anlehnung an einen Theatervorhang – ankündigt. Für nicht ortskundige Personen erschließt sich die Baustelle durch die vollständige Präsentation aller künstlerischer Arbeiten aus dem Sammlungsbestand des vorarlberg museums mittels auf den Bauzaun montierter Titelschilder – das Mehrspartenmuseum beherbergt unter anderem auch archäologische und volkskundliche Objekte – und wird damit zur größten Kunstausstellung Vorarlbergs.

Die Titelschilder bilden eine Projektionsfläche für Erinnerungen und Vorstellungen zu einzelnen Arbeiten oder wecken das Interesse, sich mit ihnen auseinander zu setzen. Eine zentrale Funktion des Museums als Archiv und Speicher kollektiver Erinnerung wird mit Maria Anwander’s Arbeit quantitativ und qualitativ erfahrbar gemacht.

Veranstaltungsarchiv


Analog/Digital: Zum sinnvollen Umgang mit Dingen im multimedialen Umraum

Eine Tagung des vorarlberg museums in Kooperation mit der Museumsakademie Joanneum im Rahmen eines forMuse-Forschungsprojektes der Museumsakademie.

6. Oktober 2011 von 9.00 – 17.00 Uhr im Foyer des Landestheaters, A-6900 Bregenz

 

Computergestützte Simulationen und Visualisierungen, digitale (Re)Präsentationen, filmische Realraumerweiterungen, audio- und mediaguides oder infoterminals: Multimediale Informations-, Vermittlungs- wie Gestaltungselemente sind heute beinahe selbstverständliche Bestandteile musealer Ausstellungen. Dennoch wird manchenorts eine medienkritische Befassung mit Potentialen wie Problemen des Einsatzes multimedialer Angebote seitens der Museumspraktikerinnen und -praktiker vernachlässigt.

Wir möchten sowohl auf einer theoretischen Ebene wie auch am Beispiel mehrerer Ausstellungsprojekte diskutieren, wie multimediale Anwendungen zur inhaltlichen Vertiefung, als Instrumente der Vermittlung, zur Veranschaulichung vielschichtiger Sachverhalte oder zur Flexibilisierung des Ausstellungsraumes sinnvollerweise eingesetzt werden können. Und wir gehen der Frage nach, wie es um die Erwartungshaltungen und das Nutzungsverhalten der Besucher/innen steht.

 

Programm_Analog_Digital

 

Referenten

Gerid Maria Hager, Ars Electronica, Linz (A)

Andrea Haller, Deutsches Filmmuseum, Frankfurt/Main (D)

Brigitte Lachmayer-Felderer, Universität für angewandte Kunst Wien (A)

Gunther Reisinger, Museumsakademie Joanneum, Graz (A)

Stephan Schwan, IWM – Institut für Wissensmedien, Tübingen (D)

Holger Simon, Universität zu Köln (D)

Detlef Vögeli, Stapferhaus Lenzburg (CH)

Theresa Zifko, Museumsakademie Joanneum, Graz (A)

 

Veranstaltungstermin

6. Oktober 2011, 9.00 – 17.00 Uhr

 

Veranstaltungsort

Foyer des Landestheaters, Kornmarktplatz/ Seestraße 2, 6900 Bregenz (A)

 

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist gratis, eine Anmeldung zur Tagung ist erforderlich.

 

Silvia Groß

vorarlberg museum

s.gross@vorarlbergmuseum.at

Tel. 0043-5574-46050

Die Studiensammlung des vorarlberg museums. Führung durch das Kunst- und Kulturgüterdepot des Landes

Termin: Mittwoch, 12.10.2011, 17.00 Uhr

Ort: Studiensammlung des Vorarlberger Landesmuseums, Brachsenweg 62, Bregenz-Vorkloster

 

Nur eine kleine Auswahl der insgesamt mehr als 150.000 Objekte umfassenden Sammlung des vorarlberg museums wird in den Ausstellungen gezeigt. Der weitaus größere Teil lagert unter strengen klimatischen Bedingungen und strikten Sicherheitsauflagen in einem der Öffentlichkeit nicht zugänglichen Depot. Seit 2009 beherbergt das Gebäude in Bregenz-Vorkloster zudem die Büros der MuseumsmitarbeiterInnen. Der Rundgang zeigt neben der Vielfalt der Objekte einer mehr als 150-jährigen Sammlungstätigkeit auch die verschiedensten Lagerungsmöglichkeiten. Die Besucherinnen und Besucher schauen beispielsweise der Restauratorin bei ihrer Arbeit über die Schulter und lernen im Büro der Registrarin alte und neue Methoden der Inventarisierung kennen. So gewährt die Führung nicht nur Einblicke in die Studiensammlung, sondern auch in die aktuelle Arbeit eines Museums ohne Ausstellungshaus.

 

Begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung bis 7.10.2011 unter Tel. 05574-46050 oder a.rhomberg@vorarlbergmuseum.at

 

Öffentliche Anreise empfohlen, da keine Parkmöglichkeiten!

Mit Dingen argumentieren. Die Sonderausstellung

Fachtagung, 3. März 2011 in Bregenz 

Eine Veranstaltung des Vorarlberger Landesmuseums in Kooperation mit dem Institut für Kunst im Kontext, UdK Berlin im Rahmen eines forMuse–Forschungsprojektes der Museumsakademie Joanneum.

  

Viele Museen definieren sich heute über ihre Sonderausstellungen. Sie bringen mediale Aufmerksamkeit und Besucher/innen, dem altehrwürdigen Museum Gegenwartsbezug und (vermeintlichen) Pepp. Dabei verstellen und verdrängen temporäre Ausstellungen die ständigen Ausstellungen, sie binden einen beachtlichen Teil der finanziellen und personellen Ressourcen von Museen, verselbstständigen sich gegen deren Profile und Sammlungen und tragen zu einem musealen Einheitsbrei bei, in dem weltweit die immer gleichen Highlights und eine Hand voll garantiert erfolgreicher Themen immer neu und spektakulär in Szene gesetzt werden. Wir möchten vor diesem Hintergrund beleuchten, welchen Philosophien Museen mit ihren temporären Ausstellungen folgen. Wie können Sonderausstellungen idealerweise in das Gesamtkonzept einzelner Häuser eingebunden und einen angemessenen Beitrag zur institutionellen Identität und Entwicklung leisten? Wie treten sie in ein sinnvolles Verhältnis zu den Dauerausstellungen? Wo gibt es gute Beispiele für ein kreatives Befragen der eigenen Bestände im Format temporärer Präsentationen? Mit welchen Themen und Konzepten schließlich lassen sich welche gesellschaftlichen Funktionen und aktuell formulierten Erwartungen ans Museum besser bedienen?

 

Referenten

Peter Fischer, Kunstmuseum Luzern (CH)

Ursula Gillmann, Arge Gillmann Schnegg, Basel (CH)

Marc-Olivier Gonseth, Musée d’Ethnographie Neuchâtel (CH)

Dr. Sabine Haag, Kunsthistorisches Museum Wien (A)

Dr. Bettina Habsburg-Lothringen, Museumsakademie Joanneum (A)

Dr. Peter Jezler, Museum zu Allerheiligen, Schaffhausen (CH)

Dr. Dirk Luckow, Deichtorhallen, Hamburg (D)

Dr. Tobias G. Natter, Vorarlberger Landesmuseum, Bregenz (A)

 

FT III Tagungsprogramm

 

 Veranstaltungsort

Theater am Kornmarkt – Vorarlberger Landestheater, Seestr. 2, A-6900 Bregenz

  

Anmeldung
Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos, eine schriftliche Anmeldung per E-Mail oder Fax ist erforderlich.

Silvia Gross
silvia.gross@vlm.at

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Kuges Familientag: Den Gemälden auf der Spur

6. November 2010, 11 – 16 Uhr im Kunsthaus, Landestheater und Landesmuseum ( am Bauzaun)

 

Im letzen Jahr führte der Kuges Familientag die großen und kleinen Besucher hinter die Kulissen des Kunsthauses, des Landestheaters und des Landesmuseums. Im April 2010 wurde das alte Landesmuseum abgerissen, wenige später wurde mit dem Neubau begonnen. Der Familientag wird auch in diesem Jahr von allen Häusern durchgeführt. Mit den Bau sind auch die Gemälde verschwunden, die im alten Museum ausgestellt waren. Aber sind sie wirklich nicht mehr da? Erste Hinweise zum Verbleib finden sich auf dem Zaun rund um die Baustelle zum neuen Museum am Kornmarktplatz. Dort hat die Bregenzer Künstlerin Maria Anwander fast 11 000 kleine Schilder mit den Namen fast aller Gemälde im Vorarlberger Landesmuseum aufgeklebt. Die Titel regen die Fantasie an und man mag sich vorstellen, wie die Bilder im Original aussehen. Diese Ideen können im Atelier im Kunsthaus umgesetzt werden. Im Landestheater werden spannende Geschichten erfunden. Ab 11 Uhr sorgt der Jugendclub des Theaters im Literaturcafe (Kleines Haus) für das leibliche Wohl mit Kuchen und Würstel. Nähere Informationen zum Programm des Kuges-Familientag 2010 findet Ihr hier: Programm Kuges Familientag 2010

 

Programm Kuges Familientag 2010

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Mit Dingen erzählen: Die Schausammlung

Fachtagung, 4. November 2010 in Bregenz 

In den permanenten Ausstellungen kulturhistorischer Museen wird eine Auswahl der Sammlungsbestände im Lichte der Museumsidee gedeutet und für bestimmte Realitätskonstruktionen bzw. Geschichtserzählungen eingesetzt. Wenngleich diese Charakterisierung für viele neue bzw. erneuerte Dauerausstellungen uneingeschränkt zutrifft, ergeben sich neue Fragestellungen: steht das originale, historische Objekt nicht mehr – wie in klassischen Präsentationen – im Zentrum, sondern ist es zum gleichberechtigten Mitspieler im Kontext interaktiver und medialer Angebote geworden? Ersetzen die in Sonderausstellungen ausführlich erprobten Inszenierungen erläuternde Texte? Und treten eindeutige Erzählungen und klar verständliche Botschaften, für den einmaligen raschen Durchgang des Publikums konzipiert, an die Stelle der altbekannten, dichten Objektarrangements?

Anhand praktischer Beispiele und begleitet von theoretischen Überlegungen wird diskutiert, was heute das Ausstellen von Geschichte im Museum bestimmt, ob Dauerausstellungen chronologische Erzählungen sein müssen, wie sich geschichtstheoretische Forderungen in museale Praxis übersetzen lassen und wie es Museumsverantwortlichen gelingen kann, ihren permanenten Schausammlungen dauerhaft das Interesse des Publikums zu sichern.

 

 Tagungsprogramm (pdf)

 

Referenten

Prof. Dr. Kirsten Baumann (Museum für Arbeit, Hamburg)

studierte Kunstgeschichte und Geschichte in Bochum. Nach dem Studium war sie u.a. an der National Gallery of Art in Washington, dem Museum Folkwang in Essen und dem Museum für Kunst und Kulturgeschichte in Dortmund tätig. Seit 1997 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung Bauhaus Dessau und wurde 2005 dort stellvertretende Direktorin. Sie betreute als Projektleiterin die 2007 eröffnete Dauerausstellung und den Bereich Bildung und Vermittlung wissenschaftlich. Mit April 2009 übernahm sie die Leitung des Museums der Arbeit in Hamburg.

 

Prof. Dr. Michael Fehr (Institut für Kunst im Kontext, UdK Berlin)

studierte Kunstgeschichte und Geschichte in Bochum und promovierte bei Max Imdahl über ein frühmittelalterliches Thema. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Museum Bochum und an der GHS Universität Wuppertal (Lehrstuhl Ästhetik/Kunstvermittlung). 1987-2005 leitete er das Karl Ernst Osthaus-Museum Hagen. Seit 2003 ist er Vorsitzender des Werkbundarchiv e.V., Berlin und seit 2005 Professor und Direktor des Instituts für Kunst im Kontext an der Universität der Künste Berlin.

 

Dr. Bettina Habsburg-Lothringen

studierte Geschichte und Deutsche Philologie. Sie beschäftigt sich seit dem Studium mit Fragen musealer Wirklichkeitskonstruktion und Konzepten zur Wissenschaftspräsentation. Nach ihrem Studium war sie zwei Jahre lang für ein Berliner Ausstellungsbüro tätig, seit 2005 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin und 2010 Leiterin der Museumsakademie Joanneum Graz. Seit 2001 diverse Lehraufträge an den Universitäten Innsbruck und Klagenfurt sowie der FH Joanneum Graz, seit 2009 Mitglied des Museumsförderbeirats des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur.

 

Dr. Felicitas Heimann-Jelinek (Jüdisches Museum der Stadt Wien)

studierte Judaistik und Kunstgeschichte in Jerusalem und Wien. Seit 1993 ist sie Chef-Kuratorin am Jüdischen Museum der Stadt Wien. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt bei der Konzeption von Ausstellungen zu kulturhistorischen und religionsgeschichtlichen Fragen. Sie lehrt an der Universität Wien und der Hochschule für jüdische Studien in Heidelberg. Sie ist Mitglied der Association of European Jewish Museums und Mitglied des Beirats im Jüdischen Museum Hohenems und Beiratsvorsitzende im Vorarlberger Landesmuseum.

 

 Dr. Wolfgang Kos (Wien Museum)

ist Historiker, Publizist und Ausstellungsmacher. 1968 bis 2003 war er Redakteur beim ORF-Hörfunk (Ö3, Ö1), 1988 bis 2004 Lehrbeautragter am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien. Er veröffentlichte zu Kulturgeschichte, österreichischer Geschichte, Kunst und Populärkultur und kuratierte u.a. die Ausstellungen Eroberung der Landschaft (NÖ. Landesausstellung 1982), Alpenblick –

Die zeitgenössische Kunst und das Alpine (Kunsthalle Wien, 1998), Alt-Wien – Die Stadt, die niemals war (Wien Museum, 2004) und Kampf um die Stadt – Politik, Kunst und Alltag um 1930 (Wien Museum, 2009). Seit 2003 ist er Direktor des Wien Museums.

 

Dr. Anette Kruszynski (Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen)

studierte Altphilologie, Ita lienischen Romanistik, Kunstgeschichte, Psychologie und Medizin und promovierte über die Emblematik des 16. Jahrhunderts. Nach Aufenthalten in London und Rom und einem Volontariat an der Staatsgalerie Stuttgart lehrte sie an der Heinrich Heine-Universität, Düsseldorf. Seit 1986 ist sie an der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, zunächst im Bereich der Wechselausstellungen, dann als Sammlungsleiterin tätig. Seit 2009 leitet sie die wissenschaftliche Abteilung. Sie publiziert und kuratiert Ausstellungen zur Kunst des 20. und 21.Jahrhunderts, so zu Max Beckmann, Gerhard Richter, Thomas Struth etc.

 

 Prof. Dr. Harald Meller (Landesmuseum für Vorgeschichte Halle)

studierte Vor- und Frühgeschichte, Provinzialrömische Archäologie und Ethnologie in München und Berlin. Ab 1991 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Köln. 1995 nahm er seine Tätigkeit im Landesamt für Archäologie Sachsen auf. Seit 2001 ist er Landesarchäologe von Sachsen-Anhalt sowie Direktor des Landesmuseums für Vorgeschichte Halle an der Saale.

 

 Dr. Jakob Messerli (Historisches Museum Bern)

studierte Geschichte, Philosophie und Psychologie in Zürich und Bern. Nach einigen Jahren Tätigkeit in Forschung und Lehre leitete er ab 1996 das Deutsche Uhrenmuseum Furtwangen / Schwarzwald, danach das baden-württembergischen Landesmuseum für Technik und Arbeit Mannheim. 2003 übernahm er als Direktor das Museum für Kommunikation in Bern, wo er die zweite Hälfte der kompletten Neugestaltung der Schausammlung realisierte. Seit März 2010 ist er Direktor des Historischen Museums Bern.

 

Prof. Dr. Michael Parmentier (Humboldt-Universität zu Berlin)

studierte unter anderem Germanistik, Geschichte, Philosophie, Erziehungswissenschaft und Soziologie. Er lehrte zuletzt von 1993-2003 Allgemeine Erziehungswissenschaft und Museumspädagogik am Institut für Allgemeine Pädagogik der Humboldt-Universität zu Berlin. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich der Ästhetischen Bildung und Bildungstheorie, beide bezogen auf die Institution des Museums. In seiner wissenschaftlichen Arbeit beschäftigt er sich unter anderem mit dem Bildungssinn der Dinge und mit der Frage nach der Möglichkeit und Angemessenheit von Narration im Museum.

 

 Dr. Michaela Reichel (Vorarlberger Landesmuseum, Bregenz)

studierte Vor- und Frühgeschichte sowie Publizistik und Kommunikationswissenschaften an den Universitäten Wien und Innsbruck. Nach ihrer Tätigkeit für das Bundesdenkmalamt Wien, das Germanische Nationalmuseum Nürnberg und das Kunsthistorische Museum Wien arbeitet sie seit 2008 am Vorarlberger Landesmuseum als Projektleiterin für das neue Museum.

 

Veranstalter
Vorarlberger Landesmuseum
Museumsakademie Joanneum
Institut für Kunst im Kontext, UdK Berlin

 

Veranstaltungsort

Theater am Kornmarkt – Vorarlberger Landestheater, Seestr. 2, A-6900 Bregenz

  

Anmeldung
Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos, eine schriftliche Anmeldung per E-Mail oder Fax ist erforderlich.

Silvia Gross
silvia.gross@vlm.at
Fax 0043-(0)5574 / 46050-572

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Reiseziel Museum: Brigantium. Bregenz in der Römerzeit

 Ausstellung und Römer-Workshop im Foyer des Landhauses
Sonntag, 4.7. / 1.8. / 5.9. von 10 – 17 Uhr

 

Vor mehr als 2000 Jahren eroberten die Römer Vorarlberger Gebiet und errichteten am östlichen Ufer des Bodensees die Stadt Brigantium. Im Laufe der Zeit entstanden Kastell, Forum, Tempel, Therme, Handwerks- und Villenviertel.
Wie lebten die Menschen in dieser Stadt? Wie kleideten sie sich? Womit spielten die Kinder in der Römerzeit? Mussten sie auch zur Schule gehen? Antworten auf all diese Fragen findet Ihr in der Römer-Ausstellung im Landhaus. Und wer Lust hat, probiert Toga und Palla, bastelt einen Gladius oder gestaltet römisches Spielzeug.

 

Die Ausstellung im Landhaus wird von 10 – 17 Uhr von den Kulturvermittlerinnen des VLM betreut. Führungen durch die Präsentation werden nach Bedarf in kurzen Abständen angeboten. Darüber hinaus besteht für die Kinder die Möglichkeit, ausgewählte Exponate (Terra Sigillata, röm. Kleidung etc.) anzufassen und auszuprobieren. Des Weiteren werden laufend Bastelaktionen durchgeführt.

 

Informationen zu Reiseziel Museum

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Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile

Museumsarchitektur und Ausstellungsproduktion im Spannungsfeld von Inhalt, Funktionalität und ästhetischem Anspruch


Donnerstag, den 8. Juli 2010 um 18 Uhr im Vorarlberger Landesarchiv, Kirchstraße 26, 6900 Bregenz
Vortrag im Rahmen der Reihe VLM Neu von Prof. Peter Jezler, Direktor der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Basel

Die Politik des Präsentierens

Vortrag im Rahmen der Reihe VLM Neu von Univ.Prof. Dr. Christoph Bertsch, Kunsthistoriker, Kurator und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des VLM Neu Mittwoch, den 24. Februar 2010 um 18 Uhr in der ehemaligen Bezirkshauptmannschaft Bregenz, Seestraße 1, 3. OG

Brigantium. Bregenz in der Römerzeit

Das VLM zu Gast im Landhaus Eröffnung: 28. Jänner 2010, 11 Uhr

Die Ordnung der Dinge: Das Schaudepot

Fachtagung Eine Kooperation des Vorarlberger Landesmuseums, Bregenz mit dem Institut für Kunst im Kontext, UdK Berlin und der Museumsakademie Joanneum Graz
4. März 2010

Spurensuche hiner Glas, Kulissen und verschlossenen Türen

Samstag, den 7. November 2009, 11 – 17 Uhr im Landesmuseum, Landestheater und KUB
Familientag

Bildhaft und dingfest – Repräsentationsformen im Museum

Vortrag von Museologin Dr. Roswitha Muttenthaler, 25. September 2009

Welche Hindernisse gibt es? Welche Erkenntnismöglichkeiten und Chancen tun sich auf?

Fragwürdige Herkunft? - Möglichkeiten und Grenzen von Provenienzforschung am Beispiel des Vorarlberger
Landesmuseums
Vortrag von Dr. Peter Melichar, 29. Juli 2009

Für ein kommunikatives Museum Überlegungen zur Zukunft des Museums

Vortrag von Prof. Dr. Michael Fehr,
28. Mai 2009

Geschichte erzählen – darf man das?

Donnerstag, den 19. November 2009, 18 Uhr im VLM
Vortrag von Dr. Andreas Spillmann
Direktor Schweizerisches Landesmuseum Zürich