Für ein kommunikatives Museum Überlegungen zur Zukunft des Museums

Vortrag von Prof. Dr. Michael Fehr, 28. Mai 2009

 

Aus einer Kritik an der gegenwärtigen musealen Praxis, die, am Event und den Maßstäben der Neuen Medien orientiert, viele Museen in eine profunde Krise geführt hat, entwickelt der Autor Vorschläge, wie die Institution Museum ihre Rolle in der modernen Mediengesellschaft zurückgewinnen könnte. Dabei steht die so genannte Dauerausstellung, also die ständige Präsentation von Exponaten, im Mittelpunkt seiner Überlegungen.

 

Prof. Dr. Michael Fehr studierte von 1969-1974 Kunstgeschichte und Geschichte in Bochum. Er promovierte in Kunstgeschichte bei Max Imdahl über ein frühmittelalterliches Thema. Von 1974-81 war Fehr am Museum Bochum und von 1981-86 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Wuppertal (Lehrstuhl Ästhetik/Kunstvermittlung) tätig. Zwischen 1987 und 2005 war er Direktor des Karl Ernst Osthaus-Museum Hagen. Seit 2005 ist er Professor und Direktor des Instituts für Kunst im Kontext an der Universität der Künste Berlin. Darüber hinaus ist er im Vorstand des Werkbundarchiv e.V., -Museum der Dinge, Berlin aktiv