Baitz-Puppen

Baitz-Puppen
zwischen Fantasie und Repräsentation
9. Oktober 2005 – 29. Oktober 2006
 

Lilli und Roman Baitz gründeten 1909 in Berlin das Wiener Kunstgewerbe-Atelier Lilli. Ihre Produktion von Puppen und Dekorationen verkauften sie als Werbematerialien erfolgreich an Kaufhäuser und Produzenten in Europa und den USA. Die Kriegseinwirkungen veranlassten die Verlegung der Firma in das steierische Bad Aussee, kurze Zeit später nach Vorarlberg, zuerst nach Lustenau und schließlich 1954 nach Bregenz. Dort wurden zahlreiche Heimarbeiterinnen beschäftigt. Große Bekanntheit erlangten Baitz-Puppen durch rund 300 verschiedene, seriell produzierte Trachtenpuppen, die als Reisesouvenier in den 1950er und 1960er Jahren regen Absatz fanden.Die Ausstellung zeichnet die Entwicklung der Puppenfabrikation nach und gibt anhand des Firmanarchivs Einblick in die Herstellung und Präsentation von Produkten, von Ereignissen der Weltgeschichte, von Märchen und bekannten Erzählungen. Ein umfangreicher Katalog erscheint im November. Zahlreiche Veranstaltungen ergänzen die Ausstellung.
 

Öffnungszeiten
Di – So von 9 – 12 und 14 – 17 Uhr

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Marie