Ali & Achmed im Landesmuseum
 
Die Kunstankäufe des Landes Vorarlberg

21. Februar bis 17. Mai 2009

Eröffnung: Freitag, den 20. Februar 2009, 17 Uhr
 
       
 
Wolfgang Flatz,
Ali & Achmed,
Schaufel, Pickel/Resopalplatte
191 x 120 cm, 1982
Copyright: VLM
Foto: Robert Fessler
Mit dem Kulturförderungsgesetz, das im Jahr 1974 verabschiedet wurde, legte das Land Vorarlberg ein klares Bekenntnis zur Förderung zeitgenössischer Kunst ab. Auf der Basis dieses Gesetzes wurde eine Kunstkommission eingesetzt, die seither Werke von Vorarlberger Künstlerinnen und Künstlern, bzw. Werke mit starkem Bezug zum Land Vorarlberg erwirbt. Bis dato sind dies ca. 1200 Werke aus allen Sparten der bildenden Kunst, vor allem Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafiken, aber auch Skulpturen, Environments, Fotografien und Videos - darunter auch das Werk „Ali und Achmed“ von Wolfgang Flatz, das der aktuellen Ausstellung im Landesmuseum den Titel gab. Diese Ankäufe wurden in der Vergangenheit in Etappen präsentiert und jeweils von einem kleinen Katalog begleitet. Nun soll die Ankaufstätigkeit der Kunstkommission seit ihren Anfängen in einer Überblicksausstellung aufgezeigt werden.  
         
           
 
       
 

Eine prominent besetzte Jury wurde von Direktor Dr. Tobias G. Natter eingeladen, um den Gesamtbestand zu sichten und die aktuelle Auswahl von 80 Werken zu treffen. Diese Fachleute aus Österreich, Liechtenstein und der Schweiz brachten mit ihrer Expertise auch einen frischen „Blick von außen“. Die Jury setzt sich wie folgt zusammen:
Dr. Sabine Folie (Direktorin Generali Foundation, Wien)
Dr. Friedemann Malsch (Direktor Kunstmuseum Liechtenstein, Vaduz)
lic. phil. Roland Wäspe (Direktor Kunstmuseum, St. Gallen)
Dr. Tobias G. Natter (Direktor Vorarlberger Landesmuseum, Bregenz)

Den Besucherinnen und Besuchern der Ausstellung ist es möglich, neben den von der Jury für die Überblicksschau ausgewählten 80 Beispielen auch Informationen über alle bis dato angekauften Werke von 364 Kunstschaffenden einzusehen. Hierfür stehen elektronische Datenbanken in den Ausstellungsräumlichkeiten bereit.
Circa ein Viertel dieser angekauften Arbeiten befindet sich in den Dienststellen des Landes und ist somit in der Öffentlichkeit präsent. Dabei sticht das Landhaus mit den meisten Anfragen für „Büroschmuck“ heraus. Im Rahmen der Ausstellung des Landesmuseums wird am 26. März 2009 auch die „Kunst im Landhaus“ durch Führungen und Diskussionen näher vorgestellt.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Reproduktionen der gezeigten Werke, einer Auflistung aller bislang ausgewählten Künstlerinnen und Künstler sowie Interviews mit der Jury Projektkoordination:
Mag. Susanne Fink und Mag. Cornelia Mathis-Rothmund