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Sonderausstellung 2005 |
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Herbert Arlt 1928 - 1955 |
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Die Ausstellung über den Künstler Herbert Arlt zeigt ein schmales Werk, entstanden in den Jahren von 1949 bis 1955, ehe Arlt durch eine Krankheit an der Fortsetzung seiner kreativen Tätigkeit gehindert wurde. Herbert Arlt war nach vielen Seiten aktiv: malend, studierend, entwerfend, schreibend, reisend . Trotz der Kürze der Zeit hinterließ der Künstler ein beachtliches Werk. Schon vorangegangene Ausstellungen im Vorarlberger Landesmuseum über Jakob Fink und Walter Wehinger widmeten sich Künstlern, deren Werk früh "vollendet' zu sein bestimmt war. Herbert Arlt setzte sich theoretisch mit Vorgängern wie Oswald Baer und Rudolf Wacker auseinander. Seine Kunst war vorrangig die Malerei, doch griff er auch - im Sinne einer ganzheitlichen Lebensgestaltung - auf Bereiche wie Design und Skulptur über. Lebensdaten Herbert Arlt wurde als zweitjüngster Sohn von Rudolf und Eleonore Arlt 1928 in Bregenz geboren. Sein Zeichenlehrer, Prof. Georg Ligges, weist die Eltern auf sein malerisches Talent hin und verspricht, sich nach Abschluss der Matura für ein Stipendium an der Kunstakademie einzusetzen. Nach erfolgreich bestandener Aufnahmeprüfung im Jahre 1948 beginnt Arlt an der Akademie der bildenden Künste in Wien in der Meisterschule für Kunsterziehung bei Prof. Gerda Matejka-Felden sein Studium als einziger Kunsterzieher aus Vorarlberg in Ausbildung. In dieser Zeit hatte er engen Kontakt mit Hubert Berchtold. Im Herbst 1949 tritt Arlt in die Meisterklasse für Kunsterziehung bei Prof Josef Dobrowsky (bis Sommer 1951) ein. Gleichzeitig beginnt er das Studium der Geschichte (Doz. Dr. Alexander Novotny). 1953 graduiert Arlt an der Kunstakademie zum akademischen Maler, es schließen sich Studienreisen nach Deutschland, Belgien und Frankreich an. In Freilicht-Malerei entstehen Städte-, Strand- und Hafenbilder. Arlt verkauft seine Bilder nach Österreich, Schweiz, Italien, Frankreich, Niederlande, Großbritannien und in die USA. 1954 schließt Arlt sein Probejahr an einem Gymnasium ab. Seit Februar des Jahres ist er intensiv mit der Ausstattung eines Zimmers im elterlichen Haus nach eigenem Design befasst. Die Planung und fast völlige Durchführung nimmt das ganze Jahr 1954 in Anspruch. Viele Studien widmete er dem Projekt einer Brunnenplastik am Bregenzer Gondelhafen. 1955 kehrt Herbert Arlt endgültig nach Bregenz zurück. Er stirbt am 17. November im Sanatorium Mehrerau. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit zahlreichen farbigen Abbildungen. Öffnungszeiten Di - So von 9-12 und 14- 17 Uhr
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